Feuerbacher Harry
Feuerbacher Harry

Der Tiefbunker Feuerbach Bahnhof BW2

Der Tiefbunker Feuerbach wurde auch nach dem Führer Soforterlass im Jahre 1941 gebaut. Er war in 6 Monaten fertig und hatte eine Kapazität für ca. 2500 Schutzsuchende. Nach Ende des Krieges hatte das Bauwerk verschiedene Nutzungen. Bis 1958 waren bis zu 350 Flüchtlinge aus ganz Europa untergebracht. 1961 mietete die Fa. Bosch den Bunker und brachte italienische Gastarbeiter unter. Nach starken Protesten, unter anderem des italienischen Konsulates, wurden die Gastarbeiter anderweitig untergebracht.

Im Kalten Krieg von 1971 bis 1974 wurde der Bunker zu einem ABC Schutzraum umgebaut. Er verfügte nun über Platz für 1170 Schutzsuchende, die nach dem damaligen Schutzraumkonzept im Krisenfall 2 Wochen autark im Bunker leben konnten.

Dieser Bunker war einer der ersten die umgebaut wurden und verfügte dadurch über viele Einbauten, die man später wieder als nutzlos verworfen hat. So z.B. eine Dosierschleuse, die im Falle einer Panik bei der Belegung dafür sorgte, dass immer nur eine Person die Gasschleuse betreten  konnte.

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2013   wurde im Tiefbunker für die Reihe "Soko Stuttgart" die Episode "Bunker" gedreht

 

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